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Herzlich willkommen auf der "Politik aktuell" - Seite der B/G/L!

Hier finden Sie die letzten 8 Beiträge. Diese und weitere Beiträge finden Sie in unserem  


 
"Lügen haben kurze Beine"...

 

 
von Harald Degner  


 

... oder "wie groß ist eigentlich unser Bürgermeister?"

wie schwadronierte das tapfere Schneiderlein heute in seiner Neujahrsrede zum Thema "Haus Graven" wider besseren Wissens:

"Lassen Sie mich auch kurz auf die Zukunft der Wasserburg Haus Graven eingehen, der sich in den vergangenen Wochen ausgerechnet die Fraktion öffentlich angenommen hat, die sich vor 2010 noch entschieden gegen eine Öffnung diese Kleinods für die Öffentlichkeit ausgesprochen hatte".

Richtig ist:

Die BGL hat damals nur das „Geschäftsmodell“ von Förderverein und Verwaltung etwas kritischer hinterfragt, als es die CDU getan hat, wie aus einem offenen Brief der B/G/L an den Vorstand des Fördervereins und die Presse vom 13.07.2010 deutlich ersichtlich ist.

Die Position der B/G/L zur Wasserburg
Nutzungs-Konzept der Sensitive Colours Theaterproduktions GmbH


Sehr geehrter Herr Marienhagen,

nach der letzten Sitzung des Kulturausschusses erlaube ich mir, Ihnen und dem Vorstand des Fördervereins die Position der B/G/L zur geplanten Nutzung der Wasserburg Haus Graven noch einmal zu erläutern und Ihnen im Anhang ein interessantes Nutzungs-Konzept für die Wasserburg von der Theaterproduktions GmbH Sensitive Colours aus Oberhausen unverbindlich zukommen zu lassen

Die Idee, Haus Graven für die Langenfelder zu öffnen, hat die B/G/L von Anfang an begeistert.

Bereits im März 2009 habe ich in der Haushaltrede klar Position für die B/G/L bezogen:

„Wir stimmen dem Bürgermeister zu: es wäre schön, das historische Kleinod Haus Graven der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wenn dies in einem schlüssigen Konzept gelingt, und gleichzeitig Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen, ist auch die B/G/L zu begeistern.“

Die B/G/L hat dann ein halbes Jahr später als einzige Fraktion beantragt, dass entsprechende Mittel für das Projekt Haus Graven in den Haushalt eingestellt werden: „Wer es ernst mit der Öffnung des Kleinodes für die Öffentlichkeit meint, muss auch die dafür notwendigen Mittel bereitstellen“, heißt es unmissverständlich in dem B/G/L-Antrag, der leider Ende 2009 von der Ratsmehrheit abgelehnt wurde.

Aber wir haben auch immer betont, dass „eine Investition in das Objekt aus Sicht der B/G/L nur dann gerechtfertigt ist, wenn ein schlüssiges und belastbares Nutzung- sowie  Finanzierungskonzept vorliegt.“ Dieses hätte der von uns gleichzeitig beantragte Sperrvermerk garantiert.

In der B/G/L-Haushaltsrede aus März 2010 habe ich erneut bei der Ratsmehrheit für das Projekt Haus Graven geworben: „Wer schon einmal eine Hochzeitsfeier auf der Marienburg in Monheim oder im Schloss Eicherhof in Leichlingen erlebt hat, der weiß, was in Langefeld fehlt. Eine Örtlichkeit für Festivitäten mit Ambiente. Die Wasserburg Haus Graven bietet diese Möglichkeit. Mit ihr haben wir die einmalige Chance, eine große Lücke im Raum- und Kulturangebot unserer Stadt zu schließen.“  

Gerne hätten wir nun endlich einem Beschluss für die Nutzung der Wasserburg zugestimmt. Die Vorlage im vergangen Kulturausschuss hat unserem Anspruch an ein schlüssiges und belastbares Nutzung- sowie  Finanzierungskonzept leider nicht entsprochen. Deshalb haben wir uns im Sinne unserer Gesamtverantwortung für die Verwendung der Steuergelder enthalten müssen.
 
Sehr geehrter Herr Marienhagen, ich möchte Sie und die Mitglieder im Förderverein freundlichst bitten, die großen Sympathien der B/G/L für das Projekt vor dem Hintergrund unseres Abstimmungsverhaltens nicht zu übersehen. Auch glauben wir, dass die Wasserburg beim Vorstand des Fördervereins in guten Händen ist. Lediglich das Fehlen der von uns seit Mai 2009 angefragten Informationen und die lückenhaften Vorlage für die Kulturausschuss-Sitzung hat uns zu der Stimmenthaltung gezwungen.  

Um dieses, aus unserer Sicht noch etwas lückenhafte Nutzungskonzept „mit Fleisch“ zu füllen und zu konkretisieren, finden Sie als Anregung und Angebot den „ersten Wurf“ eines professionellen Nutzungs-Konzept für die Wasserburg, das unser Vereins-Vorsitzender und Gründungsmitglied des Fördervereins, Harald Degner, zusammen mit  der Theaterproduktions GmbH Sensitive Colours für die Wasserburg Haus Graven entwickelt hat.

Sensitive Colours hat vor 15 Jahren im Kreis Mettmann nicht nur die jährlich stattfindenden „Hildener Jazztage“ entwickelt und überregional bekannt gemacht. Seit 2008 zeichnet sie verantwortlich für das Programm von „Voices, das Festival der Stimmen“ in Ratingen und seit 2009 auch als Intendanz der neanderland Biennale. Alle drei Formate sind eine Public Private Partnership in Zusammenarbeit mit den Städten Hilden, Ratingen und dem Kreis Mettmann.

Im Kern sieht das Konzept drei Säulen vor, die im anhängenden Dokument auch detaillierter beschrieben werden.
a.    Burgzeit
       Das Haus Graven wird zur Open Air Bühne.
b.    Burgkunst
       Ausstellungen für regionale Künstler und nationale wie internationale Galeristen.
c.    Burgevent
       Vermietung für Tagungen, Hochzeiten und Märkte

Für weitere Fragen zum Nutzungskonzept (und zur Position der B/G/L) stehen Ihnen Herr Harald Degner bzw. der Geschäftsführer der Sensitive Colours Theaterproduktions GmbH, Herr Uwe Muth, gern telefonisch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf spannende und erfolgreiche Tage in der Wasserburg Haus Graven und wünschen dem Förderverein einen guten Start!

Mit freundlichen Grüßen
Gerold Wenzens für die B/G/L Fraktion


 

 

   B/G/L beim Neujahrsempfang der Stadt Langenfeld

 
von Gerold Wenzens  



 

Auf dem Foto: Die B/G/L-er Gerold Wenzens und Sven Lucht beim Neujahrsempfang, dem Auftakt zum französischen Motto-Jahr.

 

 

In seiner Neujahrsansprache hat der Bürgermeister gleich dreimal die Arbeit der B/G/L-Fraktion aufgegriffen:
 
- Die Initiative der B/G/L für Steuersenkungen,
- unser Vorstoß zum Erhalt der Wasserburg und
- unser Apell an die Staatsanwaltschaft zum Korruptionsskandal
 
wurden ausgiebig vom Bürgermeister erläutert (und kritisiert). Sei es drum, wir freuten uns über die Erwähnung unseres Engagements. Und es allen recht zu machen, das war ja nie unser Ziel.... 
 
Einig sind sich B/G/L und Bürgermeister dagegen bei den Neujahrsgrüßen: hier haben wir nix zu kritisieren und wünschen ebenfalls allen Langenfeldern ein gutes Jahr 2019!

 


 

 

Offener Brief an Staatsanwaltschaft

 
von Gerold Wenzens  


B/G/L mahnt Fortschritte im Veruntreuungsfall an


An die
Staatsanwaltschaft Düsseldorf
zu Händen Frau Hilal Tanrisever
Fritz-Roeber-Str. 2

40213 Düsseldorf


Offener Brief:
Veruntreuungsfall in der Langenfelder Stadtverwaltung: 1,9 Mio. € in 19 Jahren


Sehr geehrte Frau Tanrisever,

der Lokalpresse war zu entnehmen, dass Sie in dem Veruntreuungsfall im Langenfelder Rathaus ermitteln, bei dem sich ein Mitarbeiter des städtischen Gebäudemanagements bei der Vergabe von Instandhaltungsarbeiten mit fingierten Rechnungen bereichert haben soll: Der finanzielle Schaden für den städtischen Haushalt soll bei ca. 1,9 Millionen Euro liegen und über einen Zeitraum von fast 20 Jahre unbemerkt entstanden sein.

An die Öffentlichkeit kam der Betrugsskandal Ende Februar 2018. Seitdem liegt laut Medienberichten eine Anzeige der Stadt und eine Selbstanzeige des Mitarbeiters bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vor.

Bis heute, mehr als 10 Monate sind mittlerweile vergangen, wurden nach unserem Kenntnisstand der Öffentlichkeit keine weiteren Informationen über die Ermittlungen präsentiert. Dies ist aufgrund des hohen finanziellen Schadens für den Bürger und der langen Dauer der betrügerischen Tätigkeit aus unserer Sicht nicht angemessen.

Es entsteht der Eindruck in der Öffentlichkeit und auch in unserer Rats-Fraktion, dass die Staatsanwaltschaft an der Aufklärung des Skandals im schlimmsten Fall gar nicht arbeitet.

Als Bürger der Stadt Langenfeld und als Mitglieder des Rates möchten wir die Staatsanwaltschaft Düsseldorf auffordern, aktiver zu werden. Die Forderung nach lückenloser Aufklärung darf kein leichtfertiges Lippenbekenntnis sein.
Denn das wäre ein weiterer, zusätzlicher Skandal. 

Über Ihre Stellungnahme würden wir uns sehr freuen!
Begrüßen würden wir auch Informationen zum aktuellen Ermittlungsstand an den Rechnungsprüfungsausschuss des Rates der Stadt Langenfeld.

Mit freundlichen Grüßen,

gez.Gerold Wenzens für die B/G/L-Fraktion

 





 

 

Presseinfo zur geplanten Steuersenkung

 
von Gerold Wenzens  


B/G/L zur geplanten Steuersenkung in Langenfeld

"Die von der Verwaltung in der Ratssitzung vom 04.12.18 vorgeschlagene Steuersenkung ist das richtige Signal", so der BGL-Fraktionsvorsitzende Gerold Wenzens. Die B/G/L hatte vor 12 Monaten bereits selber Steuersenkungen gefordert und dies mit der guten Finanzlage der Stadt begründet. Damals lehnte die Ratsmehrheit den B/G/L-Antrag jedoch ab

"Wenn die Verwaltungsspitze jetzt unsere Einschätzung teilt und unserer Forderung nachkommt, ist das ein gutes Ergebnis für die Bürger und Unternehmen in Langenfeld", so Wenzens.

Nach Berechnungen der Stadtverwaltung bedeutet das für die "Muster Familie" immerhin 50 Euro weniger Grundsteuer im nächsten Jahr.

„Das war aus unserer Sicht ein perfekter Einstieg für den neuen Kämmerer der Stadt, der mit seinem ersten Haushaltsentwurf ein wichtiges Ziel der B/G/L umgesetzt hat“, freut sich Wenzens


 
Rückblick:

Dieser Antrag der B/G/L wurde im Haupt-und Finanzausschuss am 21. November 2017 von allen anderen Fraktionen abgelehnt:

„Der Rat beschließt eine in ihrer Höhe noch zu definierende Senkung der Gewerbesteuer und Grundsteuer für das Jahr 2018 und beauftragt den Kämmerer, entsprechende Vorschläge durchzurechnen und dem Haupt-und Finanzausschuss vorzustellen.“

In der Haushaltrede der B/G/L wurde dies vom Fraktionsvorsitzenden der B/G/L Gerold Wenzens ausreichend thematisiert.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die
lächerlich überzogene und sachlich völlig substanzlose Kritik der Junge Union zu diesem Thema:

s.a. CDU-Jugend pöbelt gegen B/G/L 
 





 

 

   UNSER SENF ZUM WOCHENENDE (aus RP)

 
  


Wo Gero den Jürgen ärgert

 

 

 

 

 

 

 

 

 .

"Da hat der „Gero“ (Gerold Wenzens, BGL), so nennt ihn die Frau mit dem Ratsausschussvorsitz Kultur (Elke Horbach),  den „Jürgen“ (Brüne, CDU) ganz schön geärgert. Denn „Gero“ hat dem „Jürgen“ und seinen Freunden die Tour vermasselt.  Eigentlich wollte der „Jürgen“ mit seinem Chef, dem Bürgermeister, ganz groß mit einem Verhandlungsergebnis zur Wasserburg rauskommen. Bis dahin  sollte niemand öffentlich über das Thema reden. Das haben der „Jürgen“ und sein Freunde, zu denen manchmal auch Grüne und SPD gehören, geschworen.

Dem „Gero“ hat das aber zu lange gedauert. Denn bis 2020, solange läuft der Vertrag  zwischen Stadt und der Eigentümerin der Wasserburg, ist es nicht mehr weit hin. Und irgendwann, so fürchtet der „Gero“, würde der Förderverein dann kein Programm mehr in der Wasserburg machen können. Das fände er schade. Deshalb ist er  mit seinem Antrag einfach so rausgeplatzt. Und er hat dem Chef vom „Jürgen“ ein paar Tipps gegeben, mit denen der seinen Job erfolgreicher erledigen könnte. Denn zweieinhalb Jahre  Verhandlung ohne Ergebnis – da wäre der Trainer jeder Fußballelf schon rausgeflogen.

Das hat der „Gero“ natürlich nicht gesagt. Der „Jürgen“ war ja auch so schon sauer genug. Er hat den „Gero“ beschimpft. Das sei eine Frechheit.  Und überhaupt würde sich sein Verein nicht an die Absprachen halten. Auch sein Chef, der Bürgermeister Frank Schneider (CDU), hat natürlich gesagt, dass er von solch einem kleinen Verein wie der  BGL bitte keine Nachhilfe benötige. Und überhaupt. Woher wollen die eigentlich wissen, dass 50.000 Euro als jährliche Pachtzahlung für die Wasserburg (die es heute so nicht gibt) die Verhandlungen voranbringen könnten?

Für „Gero“ ist die Sache ganz einfach. Er trifft öfter mal den Förderverein zum Freundschaftsspiel und hört gut zu. Deshalb ist er so sicher, dass es mit den 50.000 Euro klappen könnte, auch wenn das viel Geld sei und natürlich auch noch die anderen Kosten obendrauf kämen, für Miete und so weiter. Aber das wollten auch die „Hiltrud“ (Markett, CDU) und die „Kathrin“ (Lepper-Wiebusch, SPD) sowie der „Robert“ (Kurz, Die Grünen) und die Astrid (Noack, FDP) nicht verstehen. Da muss der „Frank“ (das hat Elke Horbach nicht gesagt) Schneider sich jetzt durchkämpfen.
"

von Heike Schoog, aus Rheinische Post vom 03.11.2018


 

 

   Update: Zukunft der Wasserburg Haus Graven bleibt ungewiss.

 
von Gerold Wenzens  


B/G/L will Wasserburg Haus Haven Graven sichern

 

 

B/G/L enttäuscht über Beratungen im Kulturausschuss
 
Wird die Wasserburg Haus Graven in zwei Jahren ihre Türen für die Langenfelder Bürgerinnen und Bürger wieder verschließen?

Diese Sorge hat die B/G/L-Fraktion dazu veranlasst, die Zukunft des historischen Gebäudes im Kulturausschuss am 30. Oktober beraten zu lassen.

"Der aktuelle Mietvertrag der Stadt läuft im Jahr 2020 aus und die Zukunft der Anlage ist derzeit ungewiss", erklärt Sven Lucht von der B/G/L-Fraktion. Bürgermeister Frank Schneider habe die Angelegenheit vor Jahren zur Chefsache erklärt, konnte aber trotz intensiver Bemühungen bislang keine konkreten Ergebnisse für einen Anschlussvertrag präsentieren.

Und auch im Kulturausschuss musste Schneider wieder eingestehen, dass er noch immer mit leeren Händen dasteht. „Langsam drängt die Zeit, denn auch der Förderverein der Wasserburg benötigt Planungssicherheit für seine Veranstaltungen“, erklärt Sven Lucht.

Deshalb wollte die B/G/L dem Bürgermeister ein klares Votum erteilen, zeitnah konkrete Verhandlungsergebnisse mit der Eigentümerin zu erwirken und ihm dazu einen Verhandlungsspielraum von bis zu 50.000 € für die Pacht pro Jahr einzuräumen. „Die 50.000 € als Obergrenze für eine Pacht sind viel Geld!“, gibt auch B/G/L-Kulturexperte zu bedenken. Allerdings seien 4.000€ pro Monat für dieses große Anwesen mit seinen beeindruckenden Außenanlagen nicht unangemessen. Und den Steuerzahlern solle die Pacht am Ende deutlich weniger kosten: „Denn unser Antrag sieht auch vor, dass zusätzliche Einnahmequellen die Kostensteigerung dämpfen“, so Lucht.

Grundsätzlich sei Kultur aber nicht kostenlos zu haben: beispielsweise betrage alleine der städtische Zuschuss für die Schauplatz GmbH jährlich 1 Mio. €.

Im Kulturausschuss entschieden sich dann aber alle anderen Fraktionen, den Antrag der B/G/L abzulehnen.

„Die CDU zog sich auf das Motto „lieber weiter abwarten“ zurück“, zeigt sich B/G/L-Fraktionssprecher Gerold Wenzens enttäuscht. Dies sei jedoch gefährlich: „Wir haben schon lange genug gewartet, die Zeit läuft uns davon“, so Wenzens.
 


 

 

   Wasserburg Haus Graven in Gefahr?

 
von Gerold Wenzens  


B/G/L will Wasserburg Haus Haven Graven sichern

 

 

Damit die Türen der Wasserburg Haus Graven auch zukünftig den Langenfelder Bürgerinnen und Bürgern offenstehen, hat die B/G/L-Fraktion die Zukunft des historischen Gebäudes auf die Tagesordnung des nächsten Kulturausschusses am kommenden Dienstag (30.10.) setzen lassen.

"Langsam drängt die Zeit, denn der aktuelle Mietvertrag der Stadt läuft im Jahr 2020 aus und die Zukunft der Anlage ist derzeit ungewiss", erklärt der kulturpolitische Sprecher der B/G/L-Fraktion, Sven Lucht.

Seit Jahren sei der Bürgermeister um eine Einigung mit der privaten Eigentümerin bemüht. „Konkrete Ergebnisse für einen Anschlussvertrag liegen aber bis heute leider nicht vor“, so Lucht.

Deshalb soll der Bürgermeister nun ein klares Votum des Rates erhalten, zeitnah konkrete Verhandlungsergebnisse mit der Eigentümerin zu erwirken. Außerdem sollen in den Haushalt der Stadt ab dem Jahr 2021 jährlich 50.000 € als Obergrenze für eine Pacht der Wasserburg eingestellt werden. Um die Belastung der Steuerzahler durch die angestrebte Pacht zu reduzieren, sollen weitere Einnahmequellen z.B. durch neue Nutzungskonzepte realisiert werden.

„Die 50.000 € als Obergrenze für eine Pacht sind viel Geld!“, gibt auch B/G/L-Kulturexperte Sven Lucht zu bedenken. Allerdings seien 4.000€ Monatsmiete für dieses große Anwesen nicht unangemessen. Und den Steuerzahlern soll die Wasserburg deutlich weniger kosten. „Denn unser Antrag sieht auch vor, dass zusätzliche Einnahmequellen die Kostensteigerung dämpfen werden“, erklärt Sven Lucht. Grundsätzlich sei Kultur jedoch nicht kostenlos zu haben: Alleine der städtische Zuschuss für die Schauplatz GmbH betrage jährlich 1 Mio. €.


Ende 2010 hatte die Stadt Langenfeld das geschichtsträchtige Gebäude angemietet und dem ehrenamlichen Förderverein zur Nutzung übergeben. Dadurch sind seit Mai 2011 der Hofgarten und die Burganlage für die Öffentlichkeit zugänglich und werden als Ausflugsziel und Veranstaltungsort von vielen Langenfeldern genutzt.

Die Zeit für einen Anschlussvertrag drängt mittlerweile jedoch sehr, denn auch der Förderverein braucht für seine Arbeit Planungssicherheit. Grundsätzlich wäre es ein herber Verlust für unsere Stadt, wenn sich die Türen der Wasserburg für die Bürgerinnen und Bürger wieder dauerhaft verschließen würden.

Die B/G/L möchte das heutige Nutzungs-Konzept mit dem Förderverein deshalb unbedingt weiterführen, denn der Förderverein Wasserburg Haus Graven e.V. leistet eine hervorragende Arbeit mit einem breiten Spektrum für die Bürgerinnen und Bürger:

- Wechselnde Ausstellungen, vornehmlich zeitgenössischer Kunst
- Durchführung von kulturellen Veranstaltungen
- Informationsvermittlung über die Geschichte von Haus Graven
- Konzerte
- Vorträge und Lesungen
- Ausstellungen
- Open-Air-Konzerte und -Theater im Innenhof
- "Burgfest" im Sommer
- "Advent auf Haus Graven"
- Veranstaltungen für Kindergärten und Schulen
- Naturerkundungen im umliegenden Landschaftsschutzgebiet
- Forschungen zur Geschichte der Burg und des Umlandes


 

 

  PM: Teilerfolg für die CO-Pipeline

 
von Gerold Wenzens  


Protest gegen die gefährliche Gas-Leitung geht weiter

Seit mehr als 10 Jahren schwelt der Streit um die gefährliche Gas-Leitung, die die Bayer-Werke Dormagen und Krefeld-Uerdingen verbinden soll.

Jetzt hat die Bezirksregierung Düsseldorf Abweichungen von der ursprünglich genehmigten Streckenführung sowie technische Änderungen nachträglich durchgewunken.Damit ist das zuständige Bayer-Tochterunternehmen Covestro dem Betrieb der Giftgas-Leitung ein weiteres Stück nähergekommen.

Langenfelds unabhängige Wählervereinigung will sich aber nicht kampflos geschlagen geben: „Noch darf kein giftiges Kohlenmonoxid durch die 67-Kilometer lange Leitung fließen, denn es ist noch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster offen“, erklärt Gerold Wenzens, Fraktionsvorsitzender der B/G/L. Das OVG Münster müsse nun klären, ob das Projekt dem Allgemeinwohl diene. „Die CO-Pipeline dient aber ausschließlich der Gewinnsteigerung eines Aktienunternehmens und nicht dem Allgemeinwohl. Nach unserem Rechtsempfinden hätten die Enteignungen von privaten Grundstücken für den Pipeline-Bau niemals durchgeführt werden dürfen“, zeigt sich Wenzens kämpferisch.

Die B/G/L werde nun wieder Kontakt zu den Pipeline-Gegnern im Kreis Mettmann aufnehmen und über das weitere Vorgehen beraten.  "Es gilt, eine tödliche Gefahr für Tausende Menschen in Langenfeld abzuwenden! Da werden wir nicht klein beigeben", verspricht der B/G/L-Fraktionsvorsitzende.
 
2006 hatte der Landtag das sogenannte „Rohrleitungsgesetz“ verabschiedet, auf dessen Grundlage Anwohner später enteignet wurden. 2009 wurde der Bau der Pipeline fertiggestellt, bis heute jedoch aufgrund der Gerichtsentscheidungen nicht in Betrieb genommen.

 

 
 
Fakten zur CO-Pipeline, die die B/G/L auf Ihrer Internetseite dargestellt hat:

Fakt ist, dass das geruchslose und farblose Gas bereits bei einer sehr geringen Konzentration in der Atemluft innerhalb weniger Minuten zum Tode führt.

Fakt ist, dass bei einem Bruch der Leitung laut TÜV-Gutachten weite Teile der Langenfelder Ortsteile Katzberg, Stefenshoven, Berghausen, Wolfhagen bzw. Richrath einer tödlichen Gefahr ausgesetzt wären. Wer weiter weg von einer Bruchstelle wohnt, z.B. in Langfort oder der Stadtmitte, riskiert bei einem Störfall immer noch erhebliche gesundheitliche Schäden.

Fakt ist, dass im Falle eines Bruches der Leitung innerhalb weniger Minuten ganze Ortsteile mit Tausenden von Menschen evakuiert werden müssten. Die Feuerwehr beschreibt diese Aufgabe jedoch als „nicht lösbar“. Eine Katastrophe wäre die Folge.

Fakt ist, dass ein einziger achtloser Baggerfahrer genügt, um die Katastrophe auszulösen

Einige Impressionen aus den letzten 12 Jahren:

 

 

 

 

 

 

 

 

CO-Informations-Veranstaltung der B/G/L am 30.08.2007 in der Richrather Schützenhalle mit mehr als 400 Bürgern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infostand der B/G/L in der Stadtmitte im September 2012

 

 


 
 


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